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Markisen und Sichtschutz
FAQ rund um Markisen
Markisen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die sich je nach Einsatzbereich und Funktion unterscheiden:
- Gelenkarmmarkisen: Sind ideal für Terrassen und Balkone, da sie sich flexibel ausfahren lassen und großen Sonnenschutz bieten. Sie sind stabil und auch bei Wind gut geeignet.
- Kassettenmarkisen: Tuch und Technik sind vollständig in einer Kassette verstaut, wenn die Markise nicht genutzt wird. So sind sie besonders pflegeleicht und geschützt vor Witterungseinflüssen.
- Halbkassettenmarkisen: Diese Markisen bieten einen Kompromiss zwischen Kassettenmarkisen und offenen Modellen. Der Tuchschutz ist vorhanden, aber die Technik bleibt teilweise ungeschützt. Sie sind eine kostengünstigere Option im Vergleich zu Kassettenmarkisen.
- Senkrechtmarkisen: Sie sind perfekt für große Fensterflächen und bieten Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung, ohne den Ausblick zu blockieren.
- Seitenmarkisen: Bieten Schutz vor seitlichem Wind und Sonne und sind besonders nützlich für Balkone oder Terrassen, die nicht nur von oben, sondern auch von der Seite geschützt werden müssen.
- Pergolamarkisen: Eine Kombination aus einer stabilen Pergola-Struktur und einer Markise. Ideal für größere Terrassen oder Gärten, da sie sowohl Sonnenschutz als auch Wetterschutz bieten.
- Wintergartenmarkisen: Speziell für Wintergärten oder Glasdächer. Sie bieten effektiven Sonnenschutz und helfen, das Raumklima zu regulieren, ohne den Lichteinfall zu stark zu beeinträchtigen.
- Markisoletten: Bieten flexiblen Sonnenschutz, da sie senkrecht oder schräg eingestellt werden können. Sie kombinieren die Vorteile von Senkrecht- und Gelenkarmmarkisen und schützen vor Sonne, ohne den Ausblick zu blockieren, was sie ideal für Fenster oder Fassaden mit wechselndem Sonneneinfall macht.
Markisen werden je nach Art und Einsatzort auf verschiedene Weisen befestigt. Jede Befestigungsart erfordert spezielle Halterungen und Materialien, die je nach Markisentyp und Einsatzbereich ausgewählt werden. Die gängigsten Methoden sind:
- Wandmontage: Dies ist die häufigste Montagemethode. Besonders Wandmarkisen werden auf diese Weise oft montiert. Dabei wird die Markise mit Halterungen und Schrauben an der Hauswand befestigt.
- Deckenmontage: Die Markise wird an der Decke oder einem Balken fixiert, um eine größere Schattenfläche zu schaffen.
- Bodenmontage: Besonders bei Seitenmarkisens wird diese Methode verwendet, bei der spezielle Standfüße oder Stützen eingesetzt werden, um die Markise zu stabilisieren.
- Klemmmontage: Diese Methode kommt ohne Bohren aus, was sie besonders vorteilhaft für Mietwohnungen oder temporäre Installationen macht und ist eine typische Montageart für Klemmmarkisen.
Die regelmäßige Reinigung von Markisen hilft, ihre Lebensdauer zu verlängern und sie in gutem Zustand zu halten. Zunächst sollte grober Schmutz wie Staub und Blätter mit einem weichen Besen oder Staubsauger entfernt werden. Für eine gründliche Reinigung eignet sich warmes Wasser mit flüssiger Handseife oder Gallseife. Bei hartnäckigen Flecken, wie Schimmel oder Moos, sind spezielle Reiniger erforderlich – jedoch sollten chlorhaltige Reiniger vermieden werden, da sie die Farbe angreifen können. Nach der Reinigung sollte das Tuch gründlich mit klarem Wasser abgespült und an der Luft, idealerweise bei geöffneter Markise, getrocknet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Auch die Mechanik sollte regelmäßig auf Staub und Schmutz überprüft und gereinigt werden.